Rückblick

 

Seit Februar 1996 haben sich Bürger in Eschwege organisiert, um sich über die Hospizarbeit zu informieren mit dem Ziel eine Hospizgruppe in Eschwege zu gründen. Am 4.12.1996 fand die Gründungsversammlung mit 19 Mitgliedern in der Familienbildungsstätte Eschwege statt. Es wurde eine Satzung beschlossen und der erste Vorstand gewählt.

Zunächst konnten wir unsere Arbeit von der Familienbildungsstätte aus durchführen. Karin Wendelborn, die es meisterlich schaffte, ehrenamtliche Arbeit in der Hospizgruppe mit der hauptamtlichen Tätigkeit in der Familienstätte zu verbinden. Beide Bereiche konnten sich gegenseitig befruchten.

Gleich zu Beginn haben wir begonnen Vorbereitungskurse für HospizbegleiterInnen anzubieten, damit wir ehrenamtlich auf die Begleitung Schwerkranker und Sterbender und deren Angehöriger vorbereitet waren.

Dazu war es natürlich auch notwendig, immer wieder Menschen für diese Arbeit zu gewinnen. Durch vielfältige Informationsveranstaltungen zum Thema haben wir die Hospizidee in die Bevölkerung getragen und damit auch Menschen angesprochen, die sich zunächst mal mit dem Thema auseinandersetzen wollten. Dazu sind sie das Wagnis eingegangen sich mit den angebotenen Themen auseinander zu setzen. Später erfolgte dann die Entscheidung mitzuarbeiten oder aber nicht bzw. noch nicht.

Die Arbeit war bald nicht mehr nur ehrenamtlich zu bewältigen, so dass wir 2001 eine hauptamtliche Koordinatorin einstellen konnten. In dieser Zeit hat auch die Politik den Handlungsbedarf erkannt und im Sozialgesetzbuch fünf die Übernahme von Personalkosten in ambulanten Hospizdiensten verankert.

Im September 2002 konnten wir unsere eigenen Räume am Stad 30 beziehen. Hier fanden nun auch unsere Vorbereitungskurse, Aktiventreffs, Fortbildungen, Versammlungen, Beratungsgespräche usw. statt.

2005 gab es einen Wechsel mit der hauptamtlichen Mitarbeiterin und 2006 konnten wir neue Räumlichkeiten in der Boyneburger Str. 5a beziehen.

Die Arbeit hat immer mehr an Umfang zugenommen, so dass mehr Personal notwendig wurde. Mittlerweile gibt es seit 2013 drei hauptamtliche Koordinatorinnen (Teilzeit), die für die Bereiche Eschwege, Sontra und Wanfried zuständig sind.